Marken auf Amazon 2018

Die folgenden Marken werden in der Studie erwähnt: 

3M, Abus, Almased, AmazonBasics, Anker, ANSMANN, Apple, Aukey, Avery Zweckform, AVM, Blackroll, blackroll-orange / Dr. Paul Koch GmbH, Bosch, Braun, Brita, Brunnen, Canon, Casio, Castrol, DeLonghi, Durable, Durex, Dyson, Eastpak, Edding, Epson, Faber-Castell, Fackelmann, Felix, Fiskars, Fossil, Gardena, Gigaset, Gillette, Grundig, Hama, Hansgrohe, Hasbro, Herlitz, HiPP, HP, JBL, Johnson & Johnson, Jura, Kärcher, Krups, kwmobile, LEGO, Leifheit, Liqui Moly, Logitech, Makita, Mattel, Mattel Fisher-Price, Maybelline New York, Melitta,Mellerud, Miele, Neudorff, Nuk, OHROPAX, Oral-B, Osram, Pampers, Panasonic, Pelikan, Penaten, Philips, PLAYMOBIL, Pritt, Puma, Ravensburger, Remington, Rowenta, Samsung, SanDisk, Schleich, Seagate, Severin, Siemens, SodaStream, Somat, Sonax, Sonos, Sony, STABILO, Staedtler, TaoTronics, Tefal, tesa, TomTom, Toshiba, TP-Link, Varta, Victorinox, Vileda, Wella, Western Digital, Wicked Chili, WMF

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In dieser Studie untersuchten wir den Auftritt großer Marken auf Amazon. Zu diesem Zweck haben wir knapp 4.400 Produktlistings 100 verschiedener Marken hinsichtlich der Ausgestaltung der Produktdetailseiten analysiert. Die Produktdetailseite auf Amazon ist für die Kaufentscheidung des Kunden die wichtigste Seite. Hier finden sich alle relevanten Produktinformationen: Beschreibungen, Bilder, Videos, Verfügbarkeit, Preis, Bewertungen und vieles mehr. Hier kommt es zum Moment der Wahrheit: Der Kunde kauft, oder auch nicht. Im Rahmen der Analyse haben wir uns auf die Elemente eines Listings beschränkt, auf die der Hersteller direkt Einfluss nehmen kann: Produkttitel, Bilder, Videos, Highlights, Produktbeschreibung und A+ Content. Ein Produktlisting konnte in der Analyse zwischen 0 und 100 Punkte erreichen. Über alle Listings einer Marke haben wir dann den Durchschnitt gebildet und konnten auf diese Weise ein Ranking der betrachteten 100 Marken bilden.

Große Unterschiede in der Markenpräsentation 

Die 100 Marken schnitten sehr unterschiedlich ab. Nur wenige Marken erzielten sehr gute Werte. Der Großteil der Marken nutzen die Seiten-Elemente entweder bedingt oder gar nicht und verschenken viel Potenzial. Marktplatz- spezialisten, die mit Amazon groß geworden sind, zeigen wiederum, dass bei einer Konzentration auf Amazon gute Ergebnisse erzielt werden können.

Marktplatz Amazon noch nicht im Fokus aller Marken 

Aus unserer Sicht gibt es für die Ergebnisse unterschiedliche Erklärungsansätze. Trotz der Bedeutung Amazons scheint dieser Kanal noch nicht (überall) von den Marken aktiv bearbeitet zu werden. Dies liegt häufig an der mehrstufigen Handelsstruktur, bei der eine Marke den Vertrieb und die Markenpräsentation den jeweiligen Händlern überlässt. Viele Händler bieten ein vielfältiges Produktportfolio mehrerer Marken an und verfügen oftmals nicht über detaillierte Produktinformationen für die Anpassung der Produktseiten. Da die Händler zusätzlich untereinander konkurrieren, die Angebote zudem häufig nur temporär sind, haben diese gar kein Interesse, die Produktdetailseiten zu optimieren.

Amazons unklare Regelungen, wer ein Listing ändern kann oder nicht, tragen wesentlich zu dem Problem schlechter Produktlistings bei. Marketplace-Händler, die in Eigenregie neue Listings im Katalog anlegen, erschweren zudem die Arbeit der Hersteller. Letztlich trägt jede Marke die Verantwortung für die Präsentation der eigenen Produkte auf Amazon. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hersteller Ihre Aktivitäten bei Gestaltung der Produktdetailseiten auf Amazon deutlich ausweiten müssen. Nicht oder nur durchschnittlich optimierte Produktlistings wirken sich negativ auf das Image der Marke aus und führen zwangsläufig zu Umsatzverlust. Indirekt betroffen sind hiervon auch die Kaufentscheidungen im stationären Handel, da sich auch hier viele Käufer im Vorfeld bei Amazon informieren.